Der Patientenbeirat

Sie bestimmen mit

Zweimal - oder mehrmals, wenn Bedarf besteht - im Jahr trifft sich der Patientenbeirat. Aufgabe dieses fünfköpfigen Gremiums ist es unter anderem, Mittler zwischen Patienten – also Teilnehmern – und dem Unternehmen oder seinen Leistungspartnern zu sein. Gewählt wird er von den Mitgliedern der Gesundes Kinzigtal. Zusätzlich gibt es mit Dr. Anna Niederberger eine Ombudsfrau, die sich bei konkreten Problemen mit den Betroffenen zusammensetzt, um eine Lösung zu finden.

„Zwei wesentliche Aufgaben machen unsere Arbeit aus“

Monika Schnaiter ist eine der drei Vize-Präsidentinnen des Südbadischen Landfrauenvereins und gehört dem Patientenbeirat seit 2007 an. In einem Interview mit Patrick Merck für einen Jahresbericht der Gesundes Kinzigtal erläutert sie, was den Patientenbeirat ausmacht.

Frau Schnaiter, was sind die wichtigsten Aufgaben des Patientenbeirats?

Es sind zwei wesentliche Punkte, die den Patientenbeirat ausmachen. In erster Linie ist er dafür da, Patienten und Teilnehmer zu unterstützen, wenn sie auf Probleme mit der Integrierten Versorgung stoßen. Wir fühlen uns als Sprachrohr der Teilnehmer. Einerseits. Andererseits ist der Patientenbeirat direkt engagiert, um das Projekt Gesundes Kinzigtal weiter voranzutreiben.

Mit welcher Kritik wird der Patientenbeirat denn am meisten konfrontiert?

Ehrlich gesagt gibt es kaum kritische Anmerkungen. Die Fragen oder Beschwerden, die bei uns eintreffen, haben meist gar nichts mit Gesundes Kinzigtal oder der Integrierten Versorgung als solcher zu tun, sondern mit Erlebnissen beim Arztbesuch, weil man vielleicht lange warten musste, oder mit der Bitte nach zusätzlicher Information. Grundsätzliche Kritik ist mir bisher nicht zu Ohren gekommen.

Der Patientenbeirat erfährt also eher positive Rückmeldungen und bringt diese ein. Wie muss man das verstehen?

Die Mitglieder des Patientenbeirats sind aktiv in anderen Vereinen, Institutionen und Gruppen: Da erhalten sie auf sehr einfache Weise und direkt viele Rückmeldungen zu den bestehenden Angeboten und erfahren darüber hinaus, welche Angebote aktuell nachgefragt werden. Sie können also Impulse an die Geschäftsstelle und die Mitarbeiter von Gesundes Kinzigtal weitergeben.

Würden Sie einige Beispiele nennen?

In meiner Tätigkeit für den Südbadischen Landfrauenverband erhalte ich vor allem Anregungen von Frauen und für Frauen. Dazu zählen unter anderem Themen wie das Klimakterium, also die Wechseljahre, Depressionen und Bewegung allgemein. Viele dieser Anregungen werden sehr positiv aufgenommen und finden sich in den Gesundheitsprogrammen oder in den Vorbereitungen dazu wieder.

Prävention in Form von Gesundheitsprogrammen ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit von Gesundes Kinzigtal. Welche Vorteile erkennen Sie zusätzlich?

Ich finde es gut, dass ein komplettes Netzwerk entsteht. Ärzte, Fachärzte, Physiotherapeuten, Psychotherapeuten, Apotheken, Krankenversicherungen arbeiten zusammen. Da muss keiner mehr das Rad neu erfinden. Das spart Ressourcen und ermöglicht ein Mehr an Zeit für das eigentliche Berufsfeld.

Hat das Modell Gesundes Kinzigtal Zukunft?

Sicher. Denn es stößt Entwicklungsprozesse an. Zum einen steigt die Eigenverantwortung jedes einzelnen Patienten und damit sein Wohlbefinden, zum anderen gibt Gesundes Kinzigtal Impulse für das deutsche Gesundheitssystem. Gute Versorgung bei sinkenden Kosten: Davon profitieren Versicherte, Ärzte und Krankenkassen. Gesundes Kinzigtal ist die richtige Medizin für das Gesundheitssystem.

Fünf Mitglieder

Aktuell setzt sich der Patientenbeirat aus Jürgen Gerhardt (Zell a.H.), Klaus Nowak (Haslach), Karl-Otto Pfaff (Hausach), Gabriele Richter (Hausach) sowie Monika Schnaiter (Oberharmersbach) zusammen.

Ulrike Oesterle

Ulrike Oesterle

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