Das Netzwerk „Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen“ hat Gesundes Kinzigtal und viele Partner für ihre Arbeit ausgezeichnet. In einer Feierstunde überreichte Antje Liesener für das Netzwerk Urkunden an die beteiligten Arztpraxen, an Vertreter der sieben beteiligten regionalen Selbsthilfegruppen, ans Wolfacher Johannes-Brenz-Heim und an die Reha-Klinik Klausenbach in Nordrach. Sie sind damit Teil eines „Selbsthilfefreundlichen regionalen Versorgungssystem„.

Hinter der Verleihung steckt ein mehrjähriger Prozess, der von der Münchner Psychologin Monika Bobzien begleitet worden war. Mit im Boot war auch Héctor Sala von der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen beim Landratsamt. Zu den beteiligten Gruppen zählten die Selbsthilfegruppe Frauen mit Krebs, die Männergruppe Offenburg/Lahr, die Selbsthilfegruppe für Diabetiker aus Hausach, die Selbsthilfegruppe Asthma und Allergie, die Selbsthilfegruppe Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Ortenau/Kehl, der Landesverband „Aktion Multiple Sklerose Erkrankter“ und die AMSEL-Kontaktgruppe Ortenaukreis. Folgende Praxen hatten sich dem Projekt ebenfalls erfolgreich angeschlossen und erhielten die Auszeichnung: Praxis Dres. Wolfgang und Brigitte Stunder aus Zell, die Praxen Dr. Dörte Tillack und Dr. Gudrun Bartenwerffer aus Haslach, die Praxen von Dr. Tibor Serbanoiu, Dr. Ture Frommer und Dr. Horst Michalek aus Hausach sowie die Gemeinschaftspraxis Thomas Deschler und Wolfgang Thomalla aus Steinach.

Der Schwarzwälder Bote berichtet

Erschienen am 12. April 2019