Um der Ausbreitung des Coronavirus gemeinsam zu begegnen, bündeln die Notfallpraxisbeauftragten der Kassenärztlichen Vereinigung für den Standort Wolfach, das Ärztenetz MQNK und Gesundes Kinzigtal als Corona-Management Kinzigtal ihre Kräfte. Gemeinsam - und mit Unterstützung der Stadt Wolfach - haben sie eine Corona-Ambulanz eingerichtet. Diese wird am Montag, 6. April, ihre Arbeit aufnehmen.

Hintergrund der Einrichtung – sie ist eine von fünf im Ortenaukreis geplanten – ist der Schutz von Ärztinnen und Ärzten, deren Teams sowie aller Patienten, die wegen anderer Erkrankungen oder einer Verletzung in die Hausarztpraxis kommen. Das Stichwort lautet Infektionsschutz. „Patienten, die bei ihrer Hausarztpraxis anrufen, um einen Termin wegen eines Atemweginfekts zu erhalten, können so direkt und kurzfristig an die Corona-Ambulanz verwiesen werden“, teilen die Verantwortlichen mit. Somit wird eine mögliche Verbreitung des Infekts oder Virus‘ schon im Keim erstickt. Da die Bitten um einen Termin wegen eines Atemweginfekts in den vergangenen Tagen rasant zugenommen haben, trägt die Corona-Ambulanz, die in den Räumen der Notfallpraxis im früheren Wolfacher Bahnhof untergebracht ist, auch so zu einer Entlastung im Praxisalltag bei.

Termine in der Corona-Ambulanz, die werktags von 14 bis 17 Uhr aktiv ist, werden nur von der Hausärztin oder dem Hausarzt vergeben, erläutert Janina Stunder von Gesundes Kinzigtal: „Allein die Praxis entscheidet, ob ein Besuch in der Corona-Ambulanz sinnvoll ist und reicht das an unser Team bei Gesundes Kinzigtal weiter. Wir rufen die jeweiligen Patienten dann an und teilen ihnen den Termin mit.“ Da die Termine fest vergeben worden sind, gibt es auch keine freien Zeiten.

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Corona-Ambulanz in Wolfach