Gesundheit ist keine Frage des Alters

Gibt es ein Alter, ab dem es sich nicht mehr lohnt, etwas für die eigene Gesundheit und das eigene Wohlbefinden zu tun? Nein, findet Dr. med. Dörte Tillack: Gesundheitsförderung ist keine Frage des Alters, sagt die Fachärztin für Innere Medizin. Und das erläutert sie am 27. September um 19 Uhr in Ihrem gleichnamigen Vortrag - online und in der Bibliothek der Generationen in Haslach.

 

Welche Faktoren beeinflussen die Gesundheit, und was bedeutet es, gesund zu altern? In ihrem Vortrag gibt die Fachärztin Tipps, die dabei helfen, die eigene Gesundheit bestmöglich zu fördern. Anmeldungen sind möglich per Telefon unter 0781/966670 oder eine E-Mail an anmeldung@gesundes-kinzigtal.de. Die Teilnahmegebühr beträgt 5,- Euro, Mitglieder und Freunde von Gesundes Kinzigtal haben freien Zugang. Zusätzliche Informationen gibt es hier: Gesundheitsförderung ist keine Frage des Alters.

Weitere Veranstaltungen

Ärztezeitung: Soziale Aspekte in der Gesundheitsversorgung sind wichtig

In ihrem Beitrag “Ärzte wissen zu wenig über das soziale Netz in der Region” in der Ärztezeitung am 13. Juli 2021 geht Autorin Kathrin Handschuh auf die schlechte Verknüpfung von Hausärzten und Sozialarbeitern ein. Ihre Einschätzung: “Viel zu selten funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Sozialarbeitern und Ärzten reibungslos.” Ihr Gesprächspartner ist Professor Detmar Jobst vom Institut für Hausarztmedizin der Universitätsklinik Bonn. Der moniert unter anderem, dass schon die Ausbildung unterschiedlich angelegt und ausgerichtet ist. Gleiches gelte für die Sprache. Doch es gebe, so Jobst auch positive Beispiele - unter anderem Gesundes Kinzigtal.

Weitere Reaktionen auf Gesundes Kinzigtal

Hintergrundartikel zur Evaluation Integrierter Versorgung

Es gibt viele Möglichkeiten, den Erfolg von Integrierter Versorgung zu evaluieren. Üblicherweise wird zwischen formativen und summativen Evaluationsansätzen unterschieden. Weil die Wirkung der Integrierten Versorgung bei vielen Indikatoren erst mit einer Zeitverzögerung von mehreren Jahren eintritt, waren die Evaluationsstudien in den ersten 10 Jahren nach Einführung der Integrierten Versorgung Gesundes Kinzigtal (IVGK) vornehmlich auf Prozessindikatoren ausgerichtet. In ihrem Beitrag “Prävention von Pflegebedürftigkeit und vorzeitigem Versterben sowie weitere Outcome-Kriterien für den Erfolgsnachweis einer populationsorientierten, integrierten Versorgung – am Beispiel Gesundes Kinzigtal” weisen Dr. h. c. Helmut Hildebrandt, Dr. Christoph Löschmann, Dr. med. Dörte Tillack und Dr. Oliver Gröne darauf hin, dass das langfristige Evaluationskonzept der Integrierten Versorgung Gesundes Kinzigtal (IVGK) vorsieht, dass neben den Prozessindikatoren in Zukunft stärker auf Ergebnisindikatoren zu fokussieren ist.

Hintergrundartikel zur Evaluation Integrierter Versorgung

Gesundes Kinzigtal als Modell für Hessen?

Landespolitik setzt auf mehr Regionalität

Die hessische Landespolitik will in der Gesundheitspolitik verstärkt auf Versorgungsverbünde, mehr Delegation und eine kleinräumigerer Bedarfsplanung setzen, schreibt die Ärztezeitung. Dabei schielt das Bundesland auch auf den Südwesten, schreibt Autorin Rebekka Höhl: “Die Idee ist nicht neu, ein gutes Beispiel ist etwa das Projekt Gesundes Kinzigtal.” So wünscht sich der gesundheitspolitischen Sprecher der Grünen in Hessen, Marcus Bocklet, dass die Gesundheitsversorgung im Verbund und mit eigenem Regionalbudget und nach den Bedürfnissen vor Ort gestaltet werden solle.

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