Apotheken könnten eine größere Rolle spielen

Die klassische Arbeitsteilung zwischen Apotheken und Ärzteschaft bricht an vielen Stellen langsam auf, um gemeinsame Potenziale besser zu nutzen. Was international bereits geschieht, könnte auch in Deutschland funktionieren, schreiben Lauren F. Lyles-Stolz, Alpana Mair und Dr. h.c. Helmut Hildebrandt in einem Beitrag für den “Observer Gesundheit”. Dabei beziehen sich die Autoren auf die Integrierte Versorgung Gesundes Kinzigtal.

Den Beitrag “Neue Rolle für Apotheker in integrierten regionalen Versorgungssystemen - das Potenzial ist groß” gibt es online auf der Seite observer-gesundheit.de.

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Gesundheitsregionen als Zukunft

Wären die Regionen stärker ins Gesundheitswesen integriert - wie etwa das Mittlere Kinzigtal, könnte Ärzte bessere Medizin machen und die Kassen gleichzeitig Geld sparen, glaubt Dr. h.c. Helmut Hildebrandt. Der Gründer von Gesundes Kinzigtal und Geschäftsführer des Gesellschafters OptiMedis AG spricht darüber im „ÄrzteTag“-Podcast (unter anderem auf Spotify zu hören). Dort sagt er auch, wie das gelingen könnte. :

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Auf der Suche nach guten Informationen

Ihre Unterstützung ist gefragt

Das Internet bietet unzählige Möglichkeiten, um sich über Erkrankungen, Symptome, Diagnosen, Therapien und gesundheitliche Risiken zu informieren. Leider ist selten gesichert, ob die gefundenen Informationen auch der Wahrheit entsprechen und darüber hinaus vertrauenswürdig und wissenschaftlich belegt sind. Die Universität Freiburg hat daher eine Suchmaschine entwickelt, deren Ziel es ist, vertrauenswürdige und verständliche Gesundheitsinformationen zu finden.

 

Aktuell befindet sich die Suchmaschine in der öffentliche Testphase, in der die Universität mit vielen Partnern kooperiert - auch mit Gesundes Kinzigtal. Wer die Suchmaschine aufruft und nutzt, kann im Anschluss an einer kurzen Umfrage teilnehmen und - mit ein bisschen Glück - Büchergutscheine gewinnen.

Professor Andy Maun, Leiter des Lehrbereichs Allgemeinmedizin: “Ihre Antworten tragen dazu bei, Gesundheitsinformationen sicherer und verlässlicher zu machen.”

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Vortrag kommt gut an

»90 Prozent aller Atemwegsinfekte heilen ohne Antibiotika ab.« Darauf verwies Dr. Sven Griesbaum in seinem Vortrag zu Erkältungskrankheiten in Zell am Harmersbach. Der Mediziner aus Steinach war aufgrund einer Einladung von Gesundes Kinzigtal am vergangenen Donnerstag ins Kulturzentrume Obere Fabrik gekommen. Aufgrund der aktuellen Hygieneregeln war das Platzangebot beschränkt, dennoch fanden 15 Besucher den Weg in den Vortrag.

Schwarzwälder Post berichtet

Griesbaum erläuterte den Zuhörern, wie wichtig es sei, die verschiedenen Atemwegserkrankungen zu unterscheiden. Denn nur so sei es möglich, richtig darauf zu reagieren. Weiterhin wies er darauf hin, dass es von großer Bedeutung sei, das Risiko einer An­steckung zu minimieren - und machte das an den AHAL-Regeln fest, schreibt Inka Kleinke-Bialy in ihrem Bericht, der in der Schwarzwälder Post erschienen ist: “Das erste A steht für Abstand halten. Gemäß einer aktuellen WHO-Studie senkt eine körperliche Distanz von mehr als einem Meter das Ansteckungsrisiko um 82 Prozent. Mit jedem zusätzlichen Meter Distanz verdoppelt sich die Schutzwirkung. Ein Mund-Nase-Schutz senkt das Infektionsrisiko um 85 Prozent auf 3,1 Prozent. H steht für »Hygiene beachten«. Umso mehr, als die behüllten Grippe- und Corona-Viren durch Seife teilweise inaktiviert werden! Das zweite »A«, die Alltagsmaske, meint die sprich Mund-Nasen-Bedeckung. Vor allem im Winter kommt das »L« hinzu. Es steht für regelmäßiges Lüften der Räume, möglichst jede halbe Stunde.”

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Vortrag zu Grippe, Erkältung und Co.

Der Herbst ist die beste Zeit für Erkältungskrankheiten. Die Tage werden grauer, feuchter und kälter. Schon in normalen Jahren sind Atemwegserkrankungen kein Vergnügen. Mit dem Corona-Virus im Umlauf wird es noch ein wenig komplizierter. Umso wichtiger ist es, die verschiedenen Erkältungskrankheiten zu unterscheiden, um darauf richtig reagieren zu können.

Genau das möchte Dr. Sven Griesbaum bei seinem Vortrag für Gesundes Kinzigtal am Donnerstag, 22. Oktober, in Zell am Harmersbach vermitteln. So geht der Mediziner unter anderem der Frage nach, wodurch sich eine „Echte Grippe“ von einer Erkältung unterscheidet, welche Therapien helfen, und wie man das Risiko einer Ansteckung minimiert. Gerade der Infektionsschutz spielt eine wichtige Rolle – nicht nur wegen Corona. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr im Zeller Kulturzentrum Obere Fabrik, Fabrikstraße 5.

Der Eintritt kostet 5 Euro, Mitglieder und Freunde von Gesundes Kinzigtal haben freien Eintritt. Aufgrund der geltenden Hygieneregeln ist das Platzangebot beschränkt. Für eine bessere Planung ist eine Anmeldung unter 07831/966670, via E-Mail unter info@gesundes-kinzigtal.de oder über unseren Kalender erforderlich.

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Grünen-Politikerinnen zu Besuch: “Hier wird Gesundheit gelebt”

“Gesundheit ist das höchste Gut, und das wird hier gelebt. Chapeau!” Dieses Fazit zog Petra Krebs nach einem Besuch von Gesundes Kinzigtal am Montag. Begleitet wurde die Vorsitzende des Ausschusses für Petitionen im baden-württembergischen Landtag und Sprecherin für Gesundheits-, Senioren- und Pflegepolitik der GRÜNEN von ihrer Landtags- und Parteikollegin Sandra Boser. Die beiden Politikerinnen nahmen sich viel Zeit, um die Integrierte Versorgung kennenzulernen und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

In einer Gesprächsrunde mit Dr. Christoph Löschmann, Geschäftsführer von Gesundes Kinzigtal, sowie Dr. Dörte Tillack vom Ärztenetz MQNK und Dr. hc. Helmut Hildebrandt von der OptiMedis AG als Vertreter der beiden Gesellschafter wurden die Herausforderungen des deutschen Gesundheitssystem beleuchtet und Möglichkeiten zu deren Überwindung benannt. “Für uns ist Gesundes Kinzigtal eine feste Institution, wenn es um neue Ideen in der Gesundheitsversorgung geht”, stellte Sandra Boser, die in Wolfach lebt, dazu fest. Hier zeige sich, dass Prävention erfolgreich sein kann.

“Ein spannender Termin”, befand dann auch Petra Krebs. Sie sei fasziniert, dass bei Gesundes Kinzigtal das Augenmerk auf der Gesunderhaltung liege. “Das ist nicht die herkömmliche Sichtweise”, lobte sie mit Blick auf die verschiedenen Akteure im Gesundheitssystem. “Die meisten Gesundheitsdienstleister verdienen ihr Geld immer noch mit der Krankheit der Menschen, nicht mit deren Gesundheit”, brachte es Geschäftsführer Christoph Löschmann auf den Punkt. Das sei auf Dauer der falsche Weg.

Das Foto oben zeigt (von links) Sandra Boser und Petra Krebs, das untere Foto (von links) Sandra Boser, Dr. hc. Helmut Hildebrandt, Petra Krebs und Dr. Christoph Löschmann.

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