eHealth: Spahn nennt Gesundes Kinzigtal als Praxisbeispiel

heise online berichtet über die Medizin-IT-Messe ConHIT 2018. Die Eröffnungsrede hielt der neue Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Er stellte einen Dreipunkteplan für die Entwicklung der Gesundheitspolitik vor. Zudem sprach er über das Spenden von Daten, um die Forschung zu erleichtern und die allgemeine Gesundheit zu erhöhen. Thema der Messe waren unter anderem elektronische Patientenakten (ePA) und elektronische Patientenfächer (ePF). Als Beispiel-System wird Gesundes Kinzigtal genannt.

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Angehende Mediziner schnuppern Praxisluft bei Gesundes Kinzigtal

9 Medizinstudierende des bvmd (Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V.) besuchten vom 15-17. März Gesundes Kinzigtal und diskutierten über die Zukunft ihres Berufes. Bei Hospitationen in verschiedenen Praxen, die Leistungspartner von Gesundhes Kinzigtal sind konnten sie in den Alltag eines Landarztes hineinschnuppern.

„Ich war sehr neugierig und wollte herausfinden, was es mit dieser viel versprochenen Modellregion Kinzigtal auf sich hat”, sagt Veronika Wiemker, Medizinstudentin im 5. Semester aus Heidelberg, „Ich konnte einen bunten Strauß an Eindrücken und Ideen für meine persönliche Zukunft, als auch in Bezug auf Gesundheitspolitik und den Arztberuf im Allgemeinen gewinnen. Das Wochenende hat mich ermutigt, mich aktiv für das einzusetzen, was meine eigene Vision von “guter Medizin” ausmacht. Wir können unsere Zukunft mitgestalten!”

Julian Beier aus Heidelberg, 1. Semester, ergänzt: „Am Wochenende habe ich teilgenommen, um einerseits einen Einblick in die praktische Arbeit der AG Gesundheitspolitik der bvmd zu erhalten, andererseits, um ein bereits umgesetztes Modell der Integrierten Versorgung im ländlichen Raum kennenzulernen. Besonders interessant war für mich – auch, weil ich noch am Anfang des Studiums stehe – der Einblick in die ambulante, hausärztliche Versorgung durch die Praxishospitation und die Gespräche mit den niedergelassenen Ärzten im Kinzigtal. Ich konnte für mich aus dem Wochenende mitnehmen, dass innovative Ansätze in der Gesundheitsversorgung durchaus umsetzbar sind und je nach ihrer Ausgestaltung, insbesondere durch den Fokus auf Prävention, sowohl Verbesserungen für die Patientinnen und Patienten als auch Entlastungen für das Gesundheitssystem bewirken können.”

Die Ärztinnen und Ärzte von Gesundes Kinzigtal profitierten ebenfalls von den Besucher und nutzen die Gelegenheit, sich mit den jungen Medizinern auszutauschen.

Das Offenburger Tageblatt und der Schwarzwälder Bote berichtete über den Besuch, außerdem veröffentlichte der bvmd und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank, die Sponsor der Veranstaltung war Pressemeldungen auf ihrer Website.

Wir danken noch einmal den Sponsoren, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben:

Deutsche Apotheker- und Ärztebank

CompuGroup Medical Deutschland AG

Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V.

Ortenau Klinikum Offenburg

Stadt Hausach

Oberbergklinik Schwarzwald

AOK – die Gesundheitskasse, Südlicher Oberrhein

Hotel Gasthaus Blume Hausach

Metzgerei Riester Hausach

Medizinstudierende zu Gast im Kinzigtal

Vom 15.03-18.03 sind 10 Medizinstudierende bei Gesundes Kinzigtal zu Gast, um die Arbeit der Hausärzte und die Region kennenzulernen. Teil des Programms ist eine Hospitation in mehreren Praxen, aber auch Einblicke in die Arbeit von Gesundes Kinzigtal, ein Spaziergang zur Hausacher Burg und verschiedene Workshops zum Thema Niederlassung und der praktischen Arbeit als Landarzt. Die Studierenden übernachten auf einem Matratzenlager in der Gesundheitswelt.

Ermöglicht wird der Besuch durch verschiedene Sponsoren, denen wir an dieser Stelle herzlich danken!

Deutsche Apotheker- und Ärztebank

CompuGroup Medical Deutschland AG

Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V.

Ortenau Klinikum Offenburg

Stadt Hausach

Oberbergklinik Schwarzwald

AOK – die Gesundheitskasse, Südlicher Oberrhein

Hotel Gasthaus Blume Hausach

Metzgerei Riester Hausach

Tour durch die Gesundheitswelt

Am Freitag, den 23. Februar, laden wir Sie um 18 Uhr zu einer Tour durch die Gesundheitswelt ein. Dabei stellen wir Ihnen die Arbeit innerhalb der Geschäftsstelle vor, geben Ihnen Einblick in unsere Büroräume und erkunden gemeinsam mit Ihnen die Trainingswelt. Außerdem können Sie bei einem kleinen Bewegungs- und Entspannungsprogramm unser Angebot aktiv testen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

NäPa – ein Plus für die Praxis

Bestimmte Arbeiten an dem Patienten wie die spezifische körperliche Untersuchung ohne die direkte Anwesenheit des Arztes gehören nicht zu den klassischen Aufgaben einer Medizinischen Fachangestellten, kurz MFA. Sie sind Sache des Arztes. Dabei wäre es eine Entlastung, wenn er manche Routinetätigkeit an eine Fachkraft abgeben könnte. Und das ist möglich, wenn die MFA eine Weiterbildung zur Nicht-ärztlichen Praxisassistentin abgeschlossen hat. Als NäPa darf sie all das. Lena Braig ist eine der ersten MFA, die diese Weiterbildung in der Gesundheitsakademie Kinzigtal absolviert haben. Seitdem unterstützt die 22-Jährige ihren Chef, Hausarzt Marcus Auel, stärker als es ihr vorher möglich war.

Unter anderem übernimmt sie im Rahmen der sogenannten delegierbaren ärztlichen Leistungen selbstständig Hausbesuche, „bei denen der direkte Arztkontakt nicht medizinisch notwendig ist.“ Das bedeute allerdings nicht, dass Lena Braig allein auf sich gestellt sei, macht Marcus Auel, Facharzt für Innere Medizin, klar: „Wenn sie unterwegs ist, bin ich immer in der Praxis telefonisch erreichbar.“ Das gibt sowohl ihr Sicherheit, aber auch dem Arzt.

„Das ist eine gute Sache“, resümiert Marcus Auel. Die Delegation von Aufgaben an seine Mitarbeiterin eröffnet dem Mediziner mehr Zeit für Patienten in der Praxis. „Und es verschafft mir Freiraum.“

Ein halbes Jahr oder 271 Stunden Unterricht hat die Qualifizierung zur NäPa gedauert. Die Einheiten waren meist en bloc freitags und samstags. „Toll war, dass die Ausbildung in Hausach angeboten wurde. Ansonsten gibt es sie nur in Stuttgart, und das wäre viel zeitaufwändiger gewesen“, sagt Lena Braig. Gern hätte sie früher mit der Weiterbildung begonnen: „Aber drei Jahre Berufserfahrung sind Pflicht.“

Die Zeit bis dahin hat sie nicht als Wartezeit verstreichen lassen. Sie hat sie genutzt, „um sich zur Wundexpertin ausbilden lassen“, berichtet Marcus Auel, der sich erkennbar über das Engagement seiner Mitarbeiterin freut.

Nächste NäPa-Ausbildung startet im Januar

Beim ersten Ausbildungslehrgang zur Näpa an der Gesundheitsakademie haben neun MFA die Qualif zierung geschafft, berichtet deren Leiterin, Janina Stunder. Neben Lena Braig war mit Ida Fink aus Zell a.H. eine weitere Teilnehmerin aus dem Kinzigtal erfolgreich. Am 19. Januar 2018 beginnt der nächste Lehrgang.

Text und Foto: Patrick Merck

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