WDR zeigt Doku mit Gesundes Kinzigtal

Der WDR fragt in seiner Doku-Reihe „Die Story“: Hat eine kleine Region im Schwarzwald die Lösung für die Gesundheitsversorgung der Zukunft?

Am Mittwoch, 6. November, um 22.10 Uhr hat der WDR den Beitrag: „Wie geht es besser? - Die gute Hausarztpraxis“ von Renate Werner gezeigt. Die Journalistin war mit ihrem Team im Frühjahr unter anderem bei Gesundes Kinzigtal zu Gast. Der gut gemachte und ausgewogene Beitrag, der viele Facetten der Gesundheitsversorgung zeigt, ist in der Mediathek abrufbar. Der Abschnitt zu Gesundes Kinzigtal - für die ganz Eiligen - beginnt bei ca. 21.10 Minuten.

Doku: "Die gute Hausarztpraxis"

Abrufbar in der Mediathek

ARTE interessiert sich für Gesundes Kinzigtal

„Who cares?“ - Wer kümmert sich, wer ist verantwortlich? So lautet der Arbeitstitel einer Reportage zur Gegenwart und Zukunft der medizinischen Versorgung in Europa, den Arte aktuell produziert. Dafür waren Projektleiter David Carr-Brown und Pierre-Olivier François von „artline Fillms“ Ende Oktober drei Tage im Kinzigtal mit Kamera und Mikrofon unterwegs, um die Arbeit von Gesundes Kinzigtal zu dokumentieren. Unter anderem besuchten sie die Gesundheitswelt, einen Fußfitness-Workshop, die Praxis Ärzte am Bärenplatz und das Ortenau-Klinikum in Wolfach.

Einen Termin, wann der Beitrag fertiggestellt und gezeigt wird, gibt es noch nicht. Laut Projektleiter Carr-Brown dürfte der Film frühestens in einem Jahr im Programm von Arte zu sehen sein.

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Training für das Selbstbewusstsein

Sonja Burger steht mitten im Leben. Dabei ist es der 40-Jährigen wichtig, genug Energie für ihre Familie, den Beruf als auch für sich selbst zu haben. Mit „Integral Fit“ von Gesundes Kinzigtal hat die Hofstetterin ein Angebot gefunden, das sie in ihrem Anspruch unterstützt. Dabei hatte sie anfangs keine Vorstellung, was sich hinter dem Kursnamen verbirgt. „Den Begriff «Integral Fit» fand ich spannend, er hat mich neugierig gemacht. Aber was er genau bedeutet, war mir im ersten Moment nicht klar“, verrät sie im Gespräch mit Kursleiterin Désirée Hämmerle.

Sonja Burger (Foto: privat)

Das ist jetzt anders. Sonja Burger ist von dem Konzept begeistert. Jede der acht Einheiten besteht aus einem eher theoretischen Teil, der dann praktisch umgesetzt wird. „Wir haben verschiedene Übungen gemacht wie mit Tüchern jongliert, geboxt oder Yoga“, berichtet sie. Lockerungsübungen sowie Übungen zur Verbesserung der Koordination gehören ebenfalls fest zu jeder Einheit. „Es ist echt spannendend, was da in einer guten Stunde mit einem passiert“, fasst sie zusammen. Zumal sie sowohl bekannte Erfahrungen vertieft habe als auch viel Neues habe entdecken dürfen.

„Integral Fit“, das von Désirée Hämmerle entwickelte Angebot, gibt es als mehrstündigen Workshop an einem Tag und als Kurs über acht Einheiten im Wochenrhythmus. Gelehrt werden soll dabei ein „tiefes Verständnis darüber wie Körper und Psyche zusammenwirken und positiv beeinflusst werden“, erläutert die Kursleiterin. Zu den praktischen Themen gehören vor allem Körperwahrnehmungs- und Atemübungen, Meditation sowie Übungen zu Verbesserung der Koordination und zur Lockerung. Punkte wie Dankbarkeit sowie der Zusammenhang von Ernährung und innere Einstellung sind ebenfalls Teil von „Integral Fit“. Am Freitag, 27. September, bietet Désirée Hämmerle in Hausach wieder einen dreistündigen Workshop an, Beginn ist um 17 Uhr. Ein Kurs über acht Einheiten zu je 75 Minuten startet am Montag, 7. Oktober, um 17.15 Uhr.

Mit „Training für das Selbstbewusstsein“ beschreibt Désirée Hämmerle ihren Kurs. Es geht ihr darum, eine Balance auf mentaler, emotionaler, körperlicher und energetischer Ebene zu erreichen. Für Sonja Burger ist „Integral Fit“ daher ein Angebot, das für Frauen und Männer gleichermaßen gedacht ist: „Jeder ist einzigartig, und der Kurs gibt einem die Möglichkeit sich kennenzulernen, sich zu entfalten, Erfahrungen auszutauschen und sich weiterzuentwickeln.“ Davon profitiert die 40-Jährige auch nach Abschluss des Kurses. Sie greift auch heute noch gern auf das dort Gelernte zurück: „Und zwar täglich. Ein Ritual ist das Kalt-Duschen. Am Anfang war das eine echte Herausforderung, heute ist es für mich nicht mehr wegzudenken.“ Ein weiterer Aspekt, den sie beibehalten hat, ist das bewusste Dankbar-Sein – sowie „lachen, lachen und nochmals lachen. Das tut mir einfach gut!“

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Blutfettwerte im Blick

Unser Blut transportiert unter anderem Nährstoffe durch unseren Körper. Auch Fette - die sogenannten Lipide - sind darunter. Zu den wichtigsten Blutfettwerten zählen die Triglyzeride und das Cholesterin. Sie dienen dem Körper als Energiereserve und zum Zellaufbau.

Doch wenn die Blutfettwerte deutlich erhöht sind, stellen sie eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit dar. Ziel sollte es daher sein, erhöhte Werte zu senken, um Risikofaktoren günstig zu beeinflussen und Folgeerkrankungen zu vermeiden.

Eine vollwertige Ernährung, regelmäßige Bewegung und Entspannung wirken sich positiv auf die Blutfettwerte aus.
Im Vortrag von Facharzt Marcus Auel am Dienstag, 24. September, wird über Ursachen, Symptome und Gefahren von erhöhten Blutfettwerten gesprochen und es werden verschiedene Möglichkeiten der Vorsorge und Behandlung vorgestellt. Beginn ist um 19 Uhr.

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Sichtbar am Sportplatz

Gesundes Kinzigtal ist ab sofort mit einer Bande am Hausacher Sportplatz vertreten. Pünktlich zum Saisonstart der Fußballer des SV Hausach wurde sie montiert. Für Gesundes Kinzigtal ist die Bande eine Premiere. „Wir freuen uns, dass wir die Gelegenheit erhalten haben, hier Präsenz zu zeigen“, sagte Projektkoordinatorin Pia Benz anlässlich der Anbringung. Montiert wurde die Bande mit dem Logo und dem Leitspruch von Gesundes Kinzigtal - „Gemeinsam aktiv für Ihre Gesundheit“ - von Salvatore Della Torre, Inhaber der gleichnamigen Werbeagentur, und seinen Helfern.

Kooperationsvereine, zu denen der SV Hausach zählt, werden von Gesundes Kinzigtal finanziell gefördert. Dies können Anzeigen im Vereinsblatt, Unterstützung bei Veranstaltungen oder andere Maßnahmen sein. Bei Interesse oder Fragen hilft Pia Benz gern weiter.

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Kochen mit wilden Kräutern

Kräuter – da denken die meisten Menschen an Thymian, Basilikum oder Oregano und den typischen Geschmack der mediterranen Küche. Doch Kräuter sind viel mehr als Gewürz und müssen nicht aus Italien stammen, sagt Nicole Oeser. Die Hausacherin ist Heilpflanzenfachfrau und zertifizierte Naturpädagogin. Sie nutzt heimische Gewächse wie Spitzwegerich, Zitronenmelisse und viele andere nicht nur in der Küche, sondern auch im Alltag. Ihr Wissen gibt sie gerne in Seminaren, Kochkursen und auf Wanderungen weiter. „Der Schwarzwald hat eine großartige Fülle an Kräutern“, sagt die Expertin. Viele der heimischen Kräuter lassen sich sowohl in der Hausapotheke als auch Küche verwenden. Dabei sorgen Girsch, Schafgarbe und Co. nicht nur für ein Geschmacksplus, sondern können auch ihre gesundheitliche Wirkung entfalten.

 

Rezept "Wilde Wiesensuppe"

Für die „Wilde Wiesensuppe“ benötigen Sie 

  • 30 Gramm Dinkelmehl
  • 40 Gramm Butter (oder Butter und Olivenöl)
  • 500 Gramm Wildkräuter pro Liter Suppe (zum Beispiel Bärlauch, Brennnessel, Huflattich, Giersch, Löwenzahn, Kerbel, Spitzwegerich oder …)
  • Milch und/oder Wasser
  • Gemüsebrühe
  • Salz und Pfeffer 

Zubereitung

  1. Das Dinkelmehl in der Butter (oder in Olivenöl mit Butter) leicht anschwitzen. Man kann auch umgekehrt zuerst die Kräuter kurz in der Butter leicht anrösten und dann das Mehl drüber streuen.
  2. Pro Liter Suppe circa 500 Gramm fein gewiegte oder gehackte Wildkräuter dazugeben.
  3. Immer wieder im Wechsel mit Wasser oder Milch (kann auch gut nur mit Wasser gemacht werden) ablöschen und kurz reduzieren lassen. Das macht die Suppe schön cremig.
  4. Mit etwas (wenig) Gemüsebrühe und abschließend abschmecken

Guten Appetit

Kurs: Wir kochen ein Wildkräutermenü

19. September 2019, 18 bis 21 Uhr