Dr. Eckart von Hirschhausen besucht Gesundes Kinzigtal

Die „Praxis der Prävention“,  das Modell für innovative Gesundheitsversorgung Gesundes Kinzigtal einmal live kennenlernen, diese Ziel hatte Dr. Eckart von Hirschhausen bei seinem Besuch in der Gesundheitswelt.

Viel Spaß hatte er dabei, die Fitnessgeräte in der gesund+aktiv: Trainingswelt auszuprobieren und das ein oder andere Selfie mit den Trainierenden zu schießen. Im Anschluss gab es viele weitere Informationen im Gespräch mit den Geschäftsführern und Ärzten aus dem Netzwerk. „Ich interessiere mich für Modelle, die Menschen gesund machen,“ bekräftigte er noch einmal sein Interesse. Spannend war für Hirschhausen  auch die Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen bei Koch- und Gesundheits-AGs und Bewegungskursen. Selbst plädiert er schon lange dafür, ein Schulfach „Gesundheit“ in allen Schulen einzuführen.

Spannend fand er auch die Videosprechstunde für pflegende Angehörige, die Gesundes Kinzigtal gerade im Bereich eines Forschungsprojekts realisiert. Denn sozial eingebunden und beweglich zu bleiben, das seien die Faktoren, die auch und gerade im Alter glücklich machen. Am Ende blieb nur eine Frage offen: „Warum gibt es dieses Beispiel eigentlich nicht viel häufiger in Deutschland?“ In seiner Show in Offenburg am selben Abend lobte er die Ärzte von Gesundes Kinzigtal als „Visionäre aus dem Kinzigtal.“

Die Presse hat den bekannten Besucher ebenfalls bei seinem Besuch in der Gesundheitswelt begleitet. Hier finden Sie den Artikel des Offenburger Tageblatts, hier den des Schwarzwälder Boten.

 

Der deutsche Leuchtturm heißt Gesundes Kinzigtal

Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann, Versorgungsforscher der Uni Greifswald, erklärt in einem Interview  mit dem Thieme Verlag, wie man die Weichen für neue Formen der Versorgung stellen könnte. Dabei lobt er Gesundes Kinzigtal als Leuchtturmprojekt der Populationsmodelle. Diese Versogungsform, bei dem die  Akteure sektorenübergreifend arbeiten und die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung eines Gebietes übernehmen, werden in der Zukunft in Deutschland populär werden, da sind sich Experten sicher. Doch wann das im größeren Stil der Fall sein wird, darauf weiß niemand so recht eine Antwort. Auch Gesundes Kinzigtal hat Jahre gebraucht, bis es sich in dieser Form etabliert hatte und rechnete. Bis dahin „sind fast 10 Jahre ins Land gegangen – das war Kärrnerarbeit gegen erhebliche Widerstände auf fast allen Ebenen. So etwas erfordert viel Kraft und Überzeugung und deshalb sind solche Projekte auch nicht überall populär“, erklärt Prof. Hoffmann.

Das gesamte Interview mit Prof. Hoffmann finden Sie hier.

Wechsel in der Geschäftsführung

In der Geschäftsführung von Gesundes Kinzigtal steht ein Wechsel an: Dr. h. c. Helmut Hildebrandt übergibt die Geschäftsführungsverantwortung nach 13 Jahren erfolgreicher Tätigkeit.  Nachfolger sind der stellvertretenden Vorstandsvorsitzende der OptiMedis AG Dr. phil. Alexander Pimperl und die Allgemeinärztin Dr. med. Brigitte Stunder. „Ich freue mich sehr, dass mit dem neuen Duo die engagierte und erfolgreiche Fortsetzung der guten Arbeit im Kinzigtal gewährleistet wird“, erklärt Hildebrandt.

Mit Brigitte Stunder tritt ein Mitglied des Gesellschafters Medizinisches Qualitätsnetz Ärzteinitiative Kinzigtal MQNK e.V. in die Geschäftsführung ein. Sie ist niedergelassene Allgemeinärztin in Zell am Harmersbach und langjährige Vorsitzende des Ärztlichen Beirats der Gesundes Kinzigtal GmbH. Dr. Alexander Pimperl ersetzt Dr. h. c. Helmut Hildebrandt. Er ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender der OptiMedis AG.  Seit Gründung von Gesundes Kinzigtal ist er mit  Planung und Umsetzung vertraut. Unterstützt werden die beiden Geschäftsführer durch die Abteilungsleiterinnen Gwendolyn Schmitt, Janina Stunder und Saskia Hynek

Die Gesellschafter der Gesundes Kinzigtal GmbH bedanken sich bei Helmut Hildebrandt für den geleisteten Einsatz der notwendig war, um das Projekt so erfolgreich zu machen. Martin Wetzel, Vorsitzender des MQNK: „Mit Dr. Hildebrandts Ablösung endet eine kreative und erfolgreiche Ära. Seine Entscheidung sehe ich deshalb mit einem weinenden, aber auch einem lachenden Auge. Ich bin überzeugt, dass sein künftiges überregionales Engagement auch neue Impulse für die Arbeit im Kinzigtal bringen und mit dem neuen Geschäftsführerduo die Arbeit der GmbH erfolgreich fortgesetzt wird.“

Hildebrandt wird die freiwerdende Zeit nutzen, um die Integrierte Versorgung in anderen Regionen Deutschlands und im europäischen Ausland noch intensiver voranzutreiben. Der Abschied von seiner Geschäftsführungsrolle wird am 21. November 2018  gefeiert.

Bürgermeister erkunden Gesundes Kinzigtal

Auf Einladung von Dr. Wolfgang. Stunder und seiner Frau Dr. Brigitte Stunder, beide Fachärzte für Allgemeinmedizin aus Zell am Harmersbach, erkundeten am 19. September 2018 sieben Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Region Gesundes Kinzigtal.

 

Ziel war es, den zumeist erst seit kurzem gewählten Politikern die Gesundheitswelt in Hausach vorzustellen.

Dabei waren Daniela Palleta, Bürgermeisterin von Biberach, Wolfgang Hermann, Bürgermeister von Hausach, Thomas Schneider, Bürgermeister von Fischerbach, Helga Wössner, Bürgermeisterin von Mühlenbach, Günther Pfundstein, Bürgermeister von Zell am Harmersbach, Richard Weith, Bürgermeister von Oberharmersbach sowie Xaver Rockenstein, stellvertretender Bürgermeister von Steinach.

Auch Willi Zirn, Leiter der Beruflichen Schulen Wolfach im Ruhestand schloss sich der Gruppe an, um Gesundes Kinzigtal kennenzulernen.
Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer führte die Abteilungsleiterin für Gesundheitsförderung Janina Stunder die Besuchergruppe durch die Kurs- und Seminarrräume, die Büroräume und die gesund+aktiv: Trainingswelt.

Die Teilnehmenden zeigten außerdem großes Interesse für das moderne, offene Bürokonzept des Unternehmens, in dem es keine festen Arbeitsplätze gibt, sondern jeder Mitarbeitende sich früh einen Platz frei wählen kann – je nachdem, mit welchen anderen Mitarbeitenden er an diesem Tag besonders eng zusammenarbeiten möchte.

Im Anschluss besuchten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister gemeinsam den Vortrag mit Dr. Dogs in der Stadthalle Hausach. Dort war auch Gesundes Kinzigtal mit einem Informationsstand vertreten. Passend zum Thema des Vortrags von Dr. Dogs mit dem Titel „Emotionale Kompetenz durch Selbstreflexion“ konnten am Stand von Gesundes Kinzigtal aus einer Losbox Gutscheine gezogen werden, die den Besitzer zum Trödeln oder zum Zeitverbringen mit sich selbst berechtigen.

Erweiterung der Öffnungszeiten der gesund+aktiv Trainingswelt

Erweiterung der Öffnungszeiten gesund+aktiv

Ab dem 02. November gelten neue Öffnungszeiten der gesund+aktiv Trainingswelt. Sie wird nun montags und freitags durchgängig geöffnet sein. Sie können dann in der Mittagszeit - also von 12 bis 15 Uhr die Möglichkeit des freien Trainings nutzen.

Beim freien Training sind Sie zeitlich flexibel, werden aber nicht durch einen Trainer oder eine Trainerin betreut. Wir bitten dennoch darum, dass Sie zuvor einen Termin vereinbaren, damit wir sehen können, ob Sie einen neuen Trainingsplan benötigen.

Das gesund+aktiv TrainerInnen-Team freut sich auf Sie!

Delegation aus Ukraine informiert sich über Gesundes Kinzigtal

Vom 07.08 bis 09.08 besuchte eine hochkarätig besetzte Delegation aus der Ukraine Gesundes Kinzigtal. Angeführt wurde sie von My­kola Baksheev, Bürgermeister der 30.000 Einwohner zählenden Stadt Pjerwomaiske in der Region Charkiv, Tetyana Gavrysh, Honorarkonsulin und Rechtsanwältin in der Stadt Charkiv, sowie Elena Reshetnyak, der Vorsitzenden der Reformgruppe.

Hintergrund des Besuchs war, dass die Ukraine vor einer großen Gesundheitsreform steht und sich Gesundes Kinzigtal als funktionierendes Leuchtturmprojekt im Detail anschauen wollte. Finanziert wurde die Studienreise durch die GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit), die die Entwicklungshilfe der Bundesregierung umsetzt. Drei Tage lang ging es bei Gesundes Kinzigtal um die Umsetzung einer verbesserten Gesundheitsversorgung. Die Teilnehmer bekamen tiefe Einblicke in die Arbeit der verschiedenen Bereiche wie die Gesundheitsakademie, den Kursbereich gesund+aktiv, die Versorgungsprogramme, die Arbeit der Ärzte, Krankenhäuser und Pflegeheime im Netzwerk, EU-Projekte, die Beratung Meine Gesundheit und vieles mehr. Wir sind gespannt, welche Beispiele im Anschluss in den Aufbau einer modernen Gesundheitsversorgung für die Ukraine einfließen werden.

Die Schwarzwälder Post berichetet über den Besuch.