Apotheken könnten eine größere Rolle spielen

Die klassische Arbeitsteilung zwischen Apotheken und Ärzteschaft bricht an vielen Stellen langsam auf, um gemeinsame Potenziale besser zu nutzen. Was international bereits geschieht, könnte auch in Deutschland funktionieren, schreiben Lauren F. Lyles-Stolz, Alpana Mair und Dr. h.c. Helmut Hildebrandt in einem Beitrag für den “Observer Gesundheit”. Dabei beziehen sich die Autoren auf die Integrierte Versorgung Gesundes Kinzigtal.

Den Beitrag “Neue Rolle für Apotheker in integrierten regionalen Versorgungssystemen - das Potenzial ist groß” gibt es online auf der Seite observer-gesundheit.de.

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Gesundheitsregionen als Zukunft

Wären die Regionen stärker ins Gesundheitswesen integriert - wie etwa das Mittlere Kinzigtal, könnte Ärzte bessere Medizin machen und die Kassen gleichzeitig Geld sparen, glaubt Dr. h.c. Helmut Hildebrandt. Der Gründer von Gesundes Kinzigtal und Geschäftsführer des Gesellschafters OptiMedis AG spricht darüber im „ÄrzteTag“-Podcast (unter anderem auf Spotify zu hören). Dort sagt er auch, wie das gelingen könnte. :

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Mehr Veranstaltungen online

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Corona ändert vieles - auch das Angebot von Gesundes Kinzigtal im November: Ein Kochkurs, ein Vortrag und ein Kurs gegen Verspannungen stehen weiterhin im Veranstaltungskalender. Geändert hat sich lediglich bei allen der Veranstaltungsort: Es sind die eigenen vier Wände. „Wir stellen aufgrund der aktuellen Vorgaben viele Veranstaltungen und Kurse so um, dass Interessierte ganz einfach online mitmachen können“, sagt Janina Stunder, verantwortlich für den Bereich Gesundheitsförderung bei Gesundes Kinzigtal. Für die Teilnahme an den demnächst startenden Kursen reichen ein Computer oder Tablet, eine E-Mail-Adresse sowie ein Internetzugang.

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Auf der Suche nach guten Informationen

Ihre Unterstützung ist gefragt

Das Internet bietet unzählige Möglichkeiten, um sich über Erkrankungen, Symptome, Diagnosen, Therapien und gesundheitliche Risiken zu informieren. Leider ist selten gesichert, ob die gefundenen Informationen auch der Wahrheit entsprechen und darüber hinaus vertrauenswürdig und wissenschaftlich belegt sind. Die Universität Freiburg hat daher eine Suchmaschine entwickelt, deren Ziel es ist, vertrauenswürdige und verständliche Gesundheitsinformationen zu finden.

 

Aktuell befindet sich die Suchmaschine in der öffentliche Testphase, in der die Universität mit vielen Partnern kooperiert - auch mit Gesundes Kinzigtal. Wer die Suchmaschine aufruft und nutzt, kann im Anschluss an einer kurzen Umfrage teilnehmen und - mit ein bisschen Glück - Büchergutscheine gewinnen.

Professor Andy Maun, Leiter des Lehrbereichs Allgemeinmedizin: “Ihre Antworten tragen dazu bei, Gesundheitsinformationen sicherer und verlässlicher zu machen.”

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Vortrag kommt gut an

»90 Prozent aller Atemwegsinfekte heilen ohne Antibiotika ab.« Darauf verwies Dr. Sven Griesbaum in seinem Vortrag zu Erkältungskrankheiten in Zell am Harmersbach. Der Mediziner aus Steinach war aufgrund einer Einladung von Gesundes Kinzigtal am vergangenen Donnerstag ins Kulturzentrume Obere Fabrik gekommen. Aufgrund der aktuellen Hygieneregeln war das Platzangebot beschränkt, dennoch fanden 15 Besucher den Weg in den Vortrag.

Schwarzwälder Post berichtet

Griesbaum erläuterte den Zuhörern, wie wichtig es sei, die verschiedenen Atemwegserkrankungen zu unterscheiden. Denn nur so sei es möglich, richtig darauf zu reagieren. Weiterhin wies er darauf hin, dass es von großer Bedeutung sei, das Risiko einer An­steckung zu minimieren - und machte das an den AHAL-Regeln fest, schreibt Inka Kleinke-Bialy in ihrem Bericht, der in der Schwarzwälder Post erschienen ist: “Das erste A steht für Abstand halten. Gemäß einer aktuellen WHO-Studie senkt eine körperliche Distanz von mehr als einem Meter das Ansteckungsrisiko um 82 Prozent. Mit jedem zusätzlichen Meter Distanz verdoppelt sich die Schutzwirkung. Ein Mund-Nase-Schutz senkt das Infektionsrisiko um 85 Prozent auf 3,1 Prozent. H steht für »Hygiene beachten«. Umso mehr, als die behüllten Grippe- und Corona-Viren durch Seife teilweise inaktiviert werden! Das zweite »A«, die Alltagsmaske, meint die sprich Mund-Nasen-Bedeckung. Vor allem im Winter kommt das »L« hinzu. Es steht für regelmäßiges Lüften der Räume, möglichst jede halbe Stunde.”

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Lachyoga-Treffen und Taekima abgesagt

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Da sich die AHA-Regeln in den Lachyoga-Kursen und bei Teakima Kids nicht einhalten lassen, fallen diese Angebote zumindest bis Jahresende aus. “Die Gesundheit unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer steht an erster Stelle”, informiert Janina Stunder angesichts der Absagen. Ob es im kommenden Jahr Taekima und Lachyoga geben wird, hängt von der lngfristigen Entwicklung ab.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die bisher angemeldet waren, wurden bereits informiert. Die Abkürzung AHA steht für “Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen”.

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