Vortrag zu Covid19 und das Herz-Kreislaufsystem

Online-Vortrag am Mittwoch, 24. Februar

Infektionen mit dem Corona-Virus wirken sich nicht nur auf die Atemwege aus. Der gesamte Organismus kann betroffen sein. Dabei steht das Herz-Kreislaufsystem im Fokus. Denn Menschen mit Vorerkrankungen des Herzens zählen zu den Personengruppen, die ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe einer Infektion mit dem Coronavirus haben, macht Professor Dr. Stefan Bauer deutlich. Schließlich stelle eine Infektion mit einem Virus oder auch einem Bakterium „eine zusätzliche Belastung für das Herz-Kreislauf-System dar“, sagt Bauer. Der renommierte Mediziner nimmt sich am kommenden Mittwoch, 24. Februar, abends Zeit, um darüber zu referieren. Sein Online-Vortrag in Zusammenarbeit mit Gesundes Kinzigtal beginnt um 19 Uhr.

Dr. Stefan Bauer, Leitender Oberarzt der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie am MediClin Herzzentrum in Lahr, will dabei nicht allein die Risiken beschreiben, sondern auch Hinweise geben, wie sich das persönliche Infektionsrisiko vermindern lässt. Zudem erläutert der Facharzt, welche Therapien und Möglichkeiten in der modernen Medizin gegeben sind. Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit vorgesehen, in denen Prof. Dr. Bauer auf Fragen der Zuhörerschaft eingehen kann.

Um den Vortrag mitzuerleben, reicht ein normaler Internetzugang – etwa über ein Smartphone, einen Laptop oder ein Tablet. Die Zugangsdaten werden mit der Teilnahmebestätigung verschickt, die Gebühr beträgt 5 Euro – Mitglieder von Gesundes Kinzigtal sind von der Gebühr befreit. Anmeldungen nimmt Gesundes Kinzigtal per Telefon unter 07831/966670 sowie per E-Mail (anmeldung@gesundes-kinzigtal.de) entgegen.

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Stärker auf den Körper hören

Der Lockdown im Frühsommer hat Deutschland schwerer werden lassen: Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts (Quelle) haben die Bundesbürger im Schnitt 1,1 Kilogramm mehr auf den Rippen als im Vergleichszeitraum ein Jahr zuvor. „Das wundert mich nicht“, sagt dazu Vanina Kienzle. Die Gesundheitspädagogin aus Zell am Harmersbach weiß, dass es viele Gründe gibt, die hinter einer Gewichtszunahme stehen; aber es gibt auch Rezepte dagegen. „Wir sollten viel stärker auf unseren Körper hören und versuchen, ihn zu verstehen“, bringt es die 26-Jährige auf den Punkt, die dazu bereits ein Fachbuch „Mindset statt Sit-ups“ veröffentlicht hat. In ihren gleichnamigen Kursen vermittelt die Gesundheitspädagogin einfache Werkzeuge und Hintergrundwissen dazu. Am Montag, 8. Februar, beginnt in Zusammenarbeit mit Gesundes Kinzigtal ein Online-Kurs, der die Teilnehmer über ein halbes Jahr begleitet.

“Ungesund essen ist nicht das eigentliche Problem” - Vanina Kienzle (Gesundheitspädagogin)

Dabei geht es vor allem um den bewussten Umgang mit Speisen: „Es mag eine platte Weisheit sein, doch Essen ist viel mehr als nur Nahrungsaufnahme“, erläutert die Expertin. Vollmilchschokolade oder Reiswaffel, Sushi oder Cordon Bleu: Lebensmittel oder Speisen wecken Emotionen, schaffen Bilder im Kopf oder rufen Erinnerungen herauf. Dementsprechend tragen diese Speisen nicht nur zur Energiezufuhr durch Kalorien bei, sondern können uns auch emotional stärken. Im Umkehrschluss ist damit oft die Hoffnung verbunden, diese Emotionen wieder zurückkehren zu lassen. „Es geht dann beim Essen nicht in erster Linie darum, den Hunger zu stillen, sondern Sehnsüchte zu erfüllen“, schildert es Vanina Kienzle. Ihr Fazit: „Ungesund zu essen ist nicht das Problem, sondern ein Symptom.“ Und dagegen lasse sich etwas tun.

 

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Mit CoviSecure strategisch durch die Pandemie

Gesundes Kinzigtal ist Teil eines bundesweiten Forschungsprojekts zur Covid-19-Bekämpfung. In diesem Projekt geht es um Strategien für Unternehmen in der Pandemie. Denn jedes Unternehmen – sei es ein Pflegeheim, ein Krankenhaus, Stadtwerke oder eine Metzgerei – steht aktuell vor einer großen Herausforderung: Auf der einen Seite muss der Betrieb aufrechterhalten werden, auf der anderen Seite sollen Beschäftigte gesund bleiben. Um handlungsfähig zu bleiben und im Bedarfsfall rasch sowie verantwortungsvoll zu reagieren, „brauchen Unternehmen eine Strategie und Handlungshilfen zum Umgang mit dem Coronavirus“, sagt Janina Stunder, Expertin für Betriebliches Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung von Gesundes Kinzigtal. Und an der Entwicklung und Evaluation so eines Konzepts beteiligen wir uns aktuell. Ein Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist CoviSecure.

Grundlage dieser Strategie ist das Projekt B-FAST (Bundesweites Forschungsnetz Angewandte Surveillance und Testung) des Nationalen Forschungsnetzwerks der Universitätsmedizin (NUM), welches durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Gemeinsam mit dem Heidelberger Unternehmen HealthVision und wissenschaftlich begleitet durch die Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, die Teil des Forschungsnetzwerks ist, hat Gesundes Kinzigtal dieses Projekt unter dem Namen CoviSecure weiterentwickelt. Dr. Christoph Löschmann, Geschäftsführer von Gesundes Kinzigtal sieht in dieser Kooperation Vorteile für alle Partner: „Wir stehen über diese Zusammenarbeit auch mit B-FAST in enger Verbindung und geben unsere regional gewonnenen Erfahrungen an das Netzwerk weiter.“

Ziel von CoviSecure ist es durch die Kombination von regelmäßigen Tests, dem Online-Fragebogen und der Software Kiprosper von HealthVision asymptomatisch verlaufende Infektionen bei Beschäftigten frühzeitig zu erkennen und das Risiko eines unkontrollierten Ausbruchs zu minimieren. „Nicht die komplette Belegschaft wird täglich getestet“, erläutert die Projektleiterin auf Seiten von Gesundes Kinzigtal. Anhand von Kriterien die den Arbeitsplatz, das Tätigkeitsfeld, den Weg von und zur Arbeitsstätte sowie individuelle Faktoren wie Erkrankungen erfassen, werden innerhalb des Unternehmens Risikogruppen gebildet und entlang einer mit dem Unternehmen abgesprochenen Strategie getestet. „Im Ergebnis kann das zu einer erhöhten Testung oder aber auch zu einer Umgestaltung des Arbeitsumfeldes oder der Arbeitsabläufe führen. “Mit CoviSecure geben wir den Unternehmen eine Entscheidungshilfe zur Hand“, sagt Janina Stunder. Wichtig sei vor allem, dass Unternehmen damit ein Werkzeug haben, das sowohl die die Sicherheit der Arbeitnehmer an ihrem Arbeitsplatz erhöht und gleichzeitig den Betrieb am Laufen hält. Ein weiteres Plus: Die im CoviSet enthaltenen Gurgeltests sind einfach anzuwenden, benötigen kein ausgebildetes Personal und sind keine 24 Stunden später ausgewertet. Andere Tests sind aber genauso möglich und im CoviSecure Konzept kombinierbar.

Professor Dr. med. Joachim E. Fischer, Direktor des Mannheimer Instituts für Public Health, Sozial- und Präventivmedizin (MIPH), hat CoviSecure mitentwickelt. Am Montag, den 18. Januar 2021, informiert er in einer Online-Veranstaltung über das Konzept und die wissenschaftlichen Hintergründe. Zugangsdaten dazu sind bei Gesundes Kinzigtal (07831/966670) erhältlich. Die Veranstaltung beginnt um 17.30 Uhr.

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Mehr Veranstaltungen online

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Corona ändert vieles - auch das Angebot von Gesundes Kinzigtal im November: Ein Kochkurs, ein Vortrag und ein Kurs gegen Verspannungen stehen weiterhin im Veranstaltungskalender. Geändert hat sich lediglich bei allen der Veranstaltungsort: Es sind die eigenen vier Wände. „Wir stellen aufgrund der aktuellen Vorgaben viele Veranstaltungen und Kurse so um, dass Interessierte ganz einfach online mitmachen können“, sagt Janina Stunder, verantwortlich für den Bereich Gesundheitsförderung bei Gesundes Kinzigtal. Für die Teilnahme an den demnächst startenden Kursen reichen ein Computer oder Tablet, eine E-Mail-Adresse sowie ein Internetzugang.

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Jahresbericht 2019 veröffentlicht

2019 war ein gutes Jahr: Das zeigt der Jahresbericht 2019 der Gesundes Kinzigtal GmbH. Zu den Höhepunkten gehören der Wechsel an der Geschäftsführung und neue Zahlen, die bestätigen, dass die Integrierte Versorgung Gesundes Kinzigtal für alle Beteiligten erfolgreich ist.
 

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Der Jahresbericht

Von Beckenboden bis Ernährungsvortrag

Der gesunder Beckenboden ist zentral für unsere Stabilität: Dessen Muskulatur stärkt den Rücken, entlastet Hüfte und Beine, verbessert die Haltung allgemein und wirkt sich positiv auf die inneren Organe aus. Allerdings ist der Beckenboden kein Muskel, der auffällt. Umso wichtiger ist es, ihn gezielt zu trainieren. Kommende Woche starten gleich zwei Beckenbodenkurse von Gesundes Kinzigtal für Frauen – einer in Zell am Dienstag, 22. September, jeweils von 9.15 bis 10.15 Uhr, und einer in Hausach am Mittwoch, 23. September, immer von 9 bis 10 Uhr. Weitere Kurse werden im Oktober und November angeboten – darunter auch ein Beckenbodenkurs speziell für Männer.

Ebenfalls in Zell startet ein Kurs „präventives Rücken- und Gelenktraining“. Er beginnt am Dienstag, 23. September, um 10.30 Uhr. In dem Kurs über acht Einheiten wird die Rückenmuskulatur gestreckt, gedehnt und gekräftigt, um gerade Fehlhaltungen durch Schreibtischarbeit zu begegnen.

Der erste Vortragsabend nach den Sommerferien am Dienstag, 22. September, trägt den Titel: „Gut leben und genießen ohne Gluten“. Beginn in der Gesundheitswelt in Hausach ist um 19 Uhr. Diät- und Ernährungsberaterin Doris Altmaier stellt in ihrem Vortrag verschiedene Formen der Weizenunverträglichkeit vor und will vor allem praktische Tipps für den Umgang damit geben.

Anmeldungen zu allen Angeboten nimmt Gesundes Kinzigtal unter Telefon 07831/966670 gern entgegen. Weitere Veranstaltungen sind unter gesundes-kinzigtal.de/kalender-2020 zu finden.

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