Hintergrundartikel zur Evaluation Integrierter Versorgung

Es gibt viele Möglichkeiten, den Erfolg von Integrierter Versorgung zu evaluieren. Üblicherweise wird zwischen formativen und summativen Evaluationsansätzen unterschieden. Weil die Wirkung der Integrierten Versorgung bei vielen Indikatoren erst mit einer Zeitverzögerung von mehreren Jahren eintritt, waren die Evaluationsstudien in den ersten 10 Jahren nach Einführung der Integrierten Versorgung Gesundes Kinzigtal (IVGK) vornehmlich auf Prozessindikatoren ausgerichtet. In ihrem Beitrag “Prävention von Pflegebedürftigkeit und vorzeitigem Versterben sowie weitere Outcome-Kriterien für den Erfolgsnachweis einer populationsorientierten, integrierten Versorgung – am Beispiel Gesundes Kinzigtal” weisen Dr. h. c. Helmut Hildebrandt, Dr. Christoph Löschmann, Dr. med. Dörte Tillack und Dr. Oliver Gröne darauf hin, dass das langfristige Evaluationskonzept der Integrierten Versorgung Gesundes Kinzigtal (IVGK) vorsieht, dass neben den Prozessindikatoren in Zukunft stärker auf Ergebnisindikatoren zu fokussieren ist.

Hintergrundartikel zur Evaluation Integrierter Versorgung

Dem Rückenschmerz online ein Schnippchen schlagen

Verspannungen, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen: Wenn es unserem Rücken nicht gut geht, spüren wir das auf vielfältige Weise. Und immer mehr Menschen sind davor betroffen, hat Facharzt Dr. Arthur Feyrer feststellen müssen. Zum einen ist die einseitige Belastung durch vieles Sitzen, zum anderen fallen, so Feyrer, “im Homeoffice auch die kleinen Bewegungspausen weg – der Gang zum Drucker, in die Teeküche oder für Besprechungen mit Kolleginnen oder Kollegen sowie manchmal auch die vorgeschriebene Mittagspause.“ Gerade das lange Sitzen sei für die Wirbelsäule sehr belastend.

Damit es nicht zuVerspannungen und Schmerzen kommt, sei es wichtig die Zusammenhänge im Körper zu verstehen und mit gezielter Bewegung aktiv gegenzusteuern. Auf beides geht der Facharzt in einem kostenlosen Online-Vortrag am Samstag, 13. März, um 11 Uhr ein. Unterstützt wird er dabei vom Team der gesund+aktiv-Trainingswelt in Hausach. Das stellt die passenden Übungen vor, die sich auch am Schreib- oder Küchentisch einfach mitmachen lassen.

Anmeldungen für die kostenlose Teilnahme gibt es per E-Mail an anmeldung@gesundes-kinzigtal.de sowie telefonisch unter 07831/966670 - nutzen Sie gern auch den Anrufbeantworter: Sie werden dann zurückgerufen.

Unsere Pressemitteilung zur Veranstaltung

Vortrag zu Covid19 und das Herz-Kreislaufsystem

Online-Vortrag am Mittwoch, 24. Februar

Infektionen mit dem Corona-Virus wirken sich nicht nur auf die Atemwege aus. Der gesamte Organismus kann betroffen sein. Dabei steht das Herz-Kreislaufsystem im Fokus. Denn Menschen mit Vorerkrankungen des Herzens zählen zu den Personengruppen, die ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe einer Infektion mit dem Coronavirus haben, macht Professor Dr. Stefan Bauer deutlich. Schließlich stelle eine Infektion mit einem Virus oder auch einem Bakterium „eine zusätzliche Belastung für das Herz-Kreislauf-System dar“, sagt Bauer. Der renommierte Mediziner nimmt sich am kommenden Mittwoch, 24. Februar, abends Zeit, um darüber zu referieren. Sein Online-Vortrag in Zusammenarbeit mit Gesundes Kinzigtal beginnt um 19 Uhr.

Dr. Stefan Bauer, Leitender Oberarzt der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie am MediClin Herzzentrum in Lahr, will dabei nicht allein die Risiken beschreiben, sondern auch Hinweise geben, wie sich das persönliche Infektionsrisiko vermindern lässt. Zudem erläutert der Facharzt, welche Therapien und Möglichkeiten in der modernen Medizin gegeben sind. Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit vorgesehen, in denen Prof. Dr. Bauer auf Fragen der Zuhörerschaft eingehen kann.

Um den Vortrag mitzuerleben, reicht ein normaler Internetzugang – etwa über ein Smartphone, einen Laptop oder ein Tablet. Die Zugangsdaten werden mit der Teilnahmebestätigung verschickt, die Gebühr beträgt 5 Euro – Mitglieder von Gesundes Kinzigtal sind von der Gebühr befreit. Anmeldungen nimmt Gesundes Kinzigtal per Telefon unter 07831/966670 sowie per E-Mail (anmeldung@gesundes-kinzigtal.de) entgegen.

Zur Pressemitteilung

Stärker auf den Körper hören

Der Lockdown im Frühsommer hat Deutschland schwerer werden lassen: Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts (Quelle) haben die Bundesbürger im Schnitt 1,1 Kilogramm mehr auf den Rippen als im Vergleichszeitraum ein Jahr zuvor. „Das wundert mich nicht“, sagt dazu Vanina Kienzle. Die Gesundheitspädagogin aus Zell am Harmersbach weiß, dass es viele Gründe gibt, die hinter einer Gewichtszunahme stehen; aber es gibt auch Rezepte dagegen. „Wir sollten viel stärker auf unseren Körper hören und versuchen, ihn zu verstehen“, bringt es die 26-Jährige auf den Punkt, die dazu bereits ein Fachbuch „Mindset statt Sit-ups“ veröffentlicht hat. In ihren gleichnamigen Kursen vermittelt die Gesundheitspädagogin einfache Werkzeuge und Hintergrundwissen dazu. Am Montag, 8. Februar, beginnt in Zusammenarbeit mit Gesundes Kinzigtal ein Online-Kurs, der die Teilnehmer über ein halbes Jahr begleitet.

“Ungesund essen ist nicht das eigentliche Problem” - Vanina Kienzle (Gesundheitspädagogin)

Dabei geht es vor allem um den bewussten Umgang mit Speisen: „Es mag eine platte Weisheit sein, doch Essen ist viel mehr als nur Nahrungsaufnahme“, erläutert die Expertin. Vollmilchschokolade oder Reiswaffel, Sushi oder Cordon Bleu: Lebensmittel oder Speisen wecken Emotionen, schaffen Bilder im Kopf oder rufen Erinnerungen herauf. Dementsprechend tragen diese Speisen nicht nur zur Energiezufuhr durch Kalorien bei, sondern können uns auch emotional stärken. Im Umkehrschluss ist damit oft die Hoffnung verbunden, diese Emotionen wieder zurückkehren zu lassen. „Es geht dann beim Essen nicht in erster Linie darum, den Hunger zu stillen, sondern Sehnsüchte zu erfüllen“, schildert es Vanina Kienzle. Ihr Fazit: „Ungesund zu essen ist nicht das Problem, sondern ein Symptom.“ Und dagegen lasse sich etwas tun.

 

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