Impfaktion in Hornberg erfährt großen Zulauf

Seit vergangenem Dienstag läuft im Design Center der Duravit in Hornberg eine Impfaktion. Beteiligt sind die Praxis am Bärenplatz und Gesundes Kinzigtal. Die Aktion ist geplant bis zum 22. Dezember. Vorgesehen sind 60 bis 80 Impfungen pro Tag, wenn der Impfstoffe wie bestellt geliefert werde, heißt es dazu. Im Mittelpunkt stehen Boosterimpfungen – also Auffrischungen des vorhandenen Impfschutzes.

„Wir haben bei Duravit den Platz, die Infrastruktur und die Organisation, um einen reibungslosen Ablauf der Impfungen gemäß der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg sicherzustellen“, erläutert Thomas Stammel. Der Vorstand Technik der Duravit AG weiter: „Duravit will seinen Beitrag im Kampf gegen die Pandemie als Unternehmen leisten. Wir tragen soziale Verantwortung – gerade in dieser schwierigen Zeit. Wir engagieren uns zu 100 Prozent zusammen mit der ‘Gesundes Kinzigtal GmbH’, mit den Ärzten am Bärenplatz und hier insbesondere zusammen mit Martin Wetzel als unseren Partner im Kampf gegen die Pandemie in den vergangenen Jahren.“

Das Angebot war kaum bekannt, da waren die ersten Termine bereits vergeben. Schon am ersten Tag meldeten sich mehr Impfwillige an, als in den zwölf Werktagen bis 22. Dezember überhaupt geimpft werden können, meldet das Offenburger Tageblatt.

Das Engagement von Duravit sei nicht selbstverständlich, ergänzt Dr. Christoph Löschmann, Geschäftsführer von Gesundes Kinzigtal: „Die Impfaktion ist ein Zeichen der Verantwortung und der Verbundenheit mit der Region, und sie passt zu unserem Leitspruch: ‚Gemeinsam aktiv für Ihre Gesundheit‘. Daher freuen wir uns über dieses Engagement und unterstützen es sehr gern.“

Martin Wetzel von den Ärzten am Bärenplatz: “Impfen ohne Termin wäre bestimmt keine schlechte Idee und für manche/n auch durchaus bequem. In Pandemiezeiten wie diesen halten wir es allerdings nicht für angebracht, wenn viele Menschen zum Teil stundenlang zusammenkommen und auf eine Impfung warten. Und die unter Umständen dann ohne Impfung nach Hause geschickt werden müssen, weil nicht genug Impfstoff vorhanden ist.“ Daher ist eine Impfung ohne Termin während der Impfaktion im Duravit-Design-Center leider nicht möglich.

Nadja Epting legt beste Prüfung in Südbaden ab

Nadja Epting aus Hornberg war die erste Auszubildende zur Sport- und Fitnesskauffrau bei Gesundes Kinzigtal. Da sie die beste Prüfung in Südbaden abgelegt hat, ist das Offenburger Tageblatt auf die junge Hornbergerin aufmerksam geworden. Redakteurin Claudia Ramsteiner hat Nadja Epting und ihre Ausbilderin Claudia Faist in der Gesundheitswelt in Hausach besucht.

Das Offenburger Tageblatt über Nadja Epting

Schwarzwälder Post weist auf neues Angebot hin

Die Schwarzwälder Post weist in im Beitrag “Fit und gelassen in jedem Alter” vom 30. August ausführlich auf das neue Programm von Gesundes Kinzigtal hin. Es sei “ein gesunder Mix aus Vorträgen, Workshops, Kursen und sportlichen Mitmachangeboten, der im aktuellen Programmheft zu finden ist”. Bei der Zusammenstellung der Veranstaltungen hätten sowohl die Erfahrungen der vergangenen Monate als auch die Kundenresonanz eine große Rolle gespielt, zitiert die Heimatzeitung aus Zell am Harmersbach die Pressemitteilung von Gesundes Kinzigtal.

Der Artikel ist online zu finden unter: www.schwarzwaelder-post.de

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Ärztezeitung: Soziale Aspekte in der Gesundheitsversorgung sind wichtig

In ihrem Beitrag “Ärzte wissen zu wenig über das soziale Netz in der Region” in der Ärztezeitung am 13. Juli 2021 geht Autorin Kathrin Handschuh auf die schlechte Verknüpfung von Hausärzten und Sozialarbeitern ein. Ihre Einschätzung: “Viel zu selten funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Sozialarbeitern und Ärzten reibungslos.” Ihr Gesprächspartner ist Professor Detmar Jobst vom Institut für Hausarztmedizin der Universitätsklinik Bonn. Der moniert unter anderem, dass schon die Ausbildung unterschiedlich angelegt und ausgerichtet ist. Gleiches gelte für die Sprache. Doch es gebe, so Jobst auch positive Beispiele - unter anderem Gesundes Kinzigtal.

Weitere Reaktionen auf Gesundes Kinzigtal

Gesundes Kinzigtal als Modell für Hessen?

Landespolitik setzt auf mehr Regionalität

Die hessische Landespolitik will in der Gesundheitspolitik verstärkt auf Versorgungsverbünde, mehr Delegation und eine kleinräumigerer Bedarfsplanung setzen, schreibt die Ärztezeitung. Dabei schielt das Bundesland auch auf den Südwesten, schreibt Autorin Rebekka Höhl: “Die Idee ist nicht neu, ein gutes Beispiel ist etwa das Projekt Gesundes Kinzigtal.” So wünscht sich der gesundheitspolitischen Sprecher der Grünen in Hessen, Marcus Bocklet, dass die Gesundheitsversorgung im Verbund und mit eigenem Regionalbudget und nach den Bedürfnissen vor Ort gestaltet werden solle.

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