Ärztezeitung: Nordhessen setzt auf Modell “Gesundes Kinzigtal”

Gesundes Kinzigtal ist in vielen Bereichen ein Vorreiter. Nachdem 2018 in Osthessen die “Gesunder Werra-Meißner Kreis” mit der Unterstützung der OptiMedis AG an den Start ging, folgt Ende 2020 die Gesellschaft “Gesunder Schwalm-Eder-Kreis” in direkter Nachbarschaft. In der Ärztezeitung heißt es dazu: “Nach dem Werra-Meißner-Kreis setzt nun auch der Nachbarkreis Schwalm-Eder in Nordhessen auf das Integrierte Versorgungsmodell der Hamburger OptiMedis AG. Grundlage ist ein Vertrag zwischen der BKK B. Braun Aesculap und der Gesunder Schwalm-Eder-Kreis+ GmbH, deren Gesellschafter OptiMedis ist. Vorbild ist das bereits seit längerem bestehende Projekt „Gesundes Kinzigtal“ in Baden-Württemberg.” Für Dr. h.c. Helmut Hildebrandt, Mit-Initiator von Gesundes Kinzigtal und viele Jahre Geschäftsführer, ist vom wirtschaftlichen Erfolg überzeugt. Der Vorstandsvorsitzende der OptiMedis AG, sagte gegenüber der Ärztezeitung: “Gesundheitsnetzwerke, wie wir sie aufbauen, finanzieren sich nach einer gewissen Anlaufzeit durch ihren Anteil an den relativen Einsparungen, die durch eine effizientere und abgestimmte Versorgung entstehen.”

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Ärztezeitung: Integrierte Versorgung bietet Chancen

“Auf der Suche nach dem großen Wurf bei Integrierter Versorgung” - unter dieser Überschrift hat die Ärztezeitung am 22. November 2020 ein Interview mit Dr. hc. Helmut Hildebrandt online veröffentlicht. Darin gehen der Mit-Gründer von Gesundes Kinzigtal und ein Autorenteam auf die Chancen und Vorteile dieser Versorgungsform ein. Hintergrund sind Planungen des Gesetzgebers, “die Integrierte Versorgung zu stärken”, schreibt Autor Hauke Gerlof. In dem Interview stellt Hildebrandt weitergehende Forderungen in Richtung Regionalisierung.

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Apotheken könnten eine größere Rolle spielen

Die klassische Arbeitsteilung zwischen Apotheken und Ärzteschaft bricht an vielen Stellen langsam auf, um gemeinsame Potenziale besser zu nutzen. Was international bereits geschieht, könnte auch in Deutschland funktionieren, schreiben Lauren F. Lyles-Stolz, Alpana Mair und Dr. h.c. Helmut Hildebrandt in einem Beitrag für den “Observer Gesundheit”. Dabei beziehen sich die Autoren auf die Integrierte Versorgung Gesundes Kinzigtal.

Den Beitrag “Neue Rolle für Apotheker in integrierten regionalen Versorgungssystemen - das Potenzial ist groß” gibt es online auf der Seite observer-gesundheit.de.

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Versorgungsnetzwerke zur Stärkung des Krankenhaussystems

Es braucht einen übergreifenden „Reset“ des Gesundheitssystems, schreibt Thomas Hagemeijer in seinem Beitrag “Die Entflechtung des Krankenhauses”. Für den Berater liegt die digitale Zukunft der Versorgung jenseits von pauschalen Lösungen. Krankenhäuser sollten “ihr Silo-Denken aufbrechen und in Netzwerken zusammenarbeiten”, ist eine seiner Forderungen. Dabei weist Hagemeijer auch auf Gesundes Kinzigtal und das dahinterstehende Versorgungsnetz hin.

Den Beitrag finden Sie beim kostenpflichtigen Background-Angebot des Tagesspiegels (background.tagesspiegel.de).

Vortrag kommt gut an

»90 Prozent aller Atemwegsinfekte heilen ohne Antibiotika ab.« Darauf verwies Dr. Sven Griesbaum in seinem Vortrag zu Erkältungskrankheiten in Zell am Harmersbach. Der Mediziner aus Steinach war aufgrund einer Einladung von Gesundes Kinzigtal am vergangenen Donnerstag ins Kulturzentrume Obere Fabrik gekommen. Aufgrund der aktuellen Hygieneregeln war das Platzangebot beschränkt, dennoch fanden 15 Besucher den Weg in den Vortrag.

Schwarzwälder Post berichtet

Griesbaum erläuterte den Zuhörern, wie wichtig es sei, die verschiedenen Atemwegserkrankungen zu unterscheiden. Denn nur so sei es möglich, richtig darauf zu reagieren. Weiterhin wies er darauf hin, dass es von großer Bedeutung sei, das Risiko einer An­steckung zu minimieren - und machte das an den AHAL-Regeln fest, schreibt Inka Kleinke-Bialy in ihrem Bericht, der in der Schwarzwälder Post erschienen ist: “Das erste A steht für Abstand halten. Gemäß einer aktuellen WHO-Studie senkt eine körperliche Distanz von mehr als einem Meter das Ansteckungsrisiko um 82 Prozent. Mit jedem zusätzlichen Meter Distanz verdoppelt sich die Schutzwirkung. Ein Mund-Nase-Schutz senkt das Infektionsrisiko um 85 Prozent auf 3,1 Prozent. H steht für »Hygiene beachten«. Umso mehr, als die behüllten Grippe- und Corona-Viren durch Seife teilweise inaktiviert werden! Das zweite »A«, die Alltagsmaske, meint die sprich Mund-Nasen-Bedeckung. Vor allem im Winter kommt das »L« hinzu. Es steht für regelmäßiges Lüften der Räume, möglichst jede halbe Stunde.”

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Ein Konzept für Hornberg

Die Grünen-Landtagsabgeordnete aus Wolfach, Sandra Boser, hat die Hornberger Hausenstein-Schule besucht. Ziel ihres Treffens mit Bürgermeister Siegfried Scheffold und Konrektorin Anja Strittmatter war der Stand der Digitalisierung. Bei ihrem Besuch kam die Sprache aber auch auf die Gesundheitsversorgung. Denn hier warten auf Hornberg große Herausforderungen, heißt es im Offenburger Tageblatt (8. Oktober).

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