Delegation aus Ukraine informiert sich über Gesundes Kinzigtal

Vom 07.08 bis 09.08 besuchte eine hochkarätig besetzte Delegation aus der Ukraine Gesundes Kinzigtal. Angeführt wurde sie von My­kola Baksheev, Bürgermeister der 30.000 Einwohner zählenden Stadt Pjerwomaiske in der Region Charkiv, Tetyana Gavrysh, Honorarkonsulin und Rechtsanwältin in der Stadt Charkiv, sowie Elena Reshetnyak, der Vorsitzenden der Reformgruppe.

Hintergrund des Besuchs war, dass die Ukraine vor einer großen Gesundheitsreform steht und sich Gesundes Kinzigtal als funktionierendes Leuchtturmprojekt im Detail anschauen wollte. Finanziert wurde die Studienreise durch die GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit), die die Entwicklungshilfe der Bundesregierung umsetzt. Drei Tage lang ging es bei Gesundes Kinzigtal um die Umsetzung einer verbesserten Gesundheitsversorgung. Die Teilnehmer bekamen tiefe Einblicke in die Arbeit der verschiedenen Bereiche wie die Gesundheitsakademie, den Kursbereich gesund+aktiv, die Versorgungsprogramme, die Arbeit der Ärzte, Krankenhäuser und Pflegeheime im Netzwerk, EU-Projekte, die Beratung Meine Gesundheit und vieles mehr. Wir sind gespannt, welche Beispiele im Anschluss in den Aufbau einer modernen Gesundheitsversorgung für die Ukraine einfließen werden.

Die Schwarzwälder Post berichetet über den Besuch.

Forum Gesundheitsstandort BW mit Gesundes Kinzigtal

Am 12.7.2018 war Gesundes Kinzigtal zum Auftakt des Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg mit Ministerpräsident Kretschmann (GRÜNE),  Wirtschafts- und Arbeitsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU), Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (GRÜNE) und Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha (GRÜNE) eingeladen. 50 Institutionen und Unternehmen aus der Gesundheitsbranche waren beteiligt, darunter auch in persönlicher Einladung Geschäftsführer Helmut Hildebrandt für Gesundes Kinzigtal.

Das langfristig angelegte Projekt soll die Akteure im Gesundheitswesen vernetzen und dem Land auch international eine Spitzenposition sicher. Ob es um Forschung geht, die Entwicklung von Dienstleistungen und Produkten oder die Suche nach optimalen Versorgungsstrukturen: Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung prägten die Debatte und sollen auch die Fachgremien beschäftigen, die künftig eingerichtet werden.

Vorab hatten die 50 eingeladenen Institutionen eine gemeinsame Grundsatzerklärung im Entwurf erhalten, an deren Weiterentwicklung sie sich beteiligen konnten.  „Gesundes Kinzigtal kann stolz sein, in diesem Rahmen zu einer Mitarbeit aufgefordert worden zu sein. Offensichtlich sind wir in den Ministerien als Leuchtturmprojekt bekannt und man fordert unsere Expertise in der Gesundheitsversorgung für eine Zukunftsvision ein“, erklärt Helmut Hildebrandt.

Hier mehr zum Inhalt, den Stellungnahmen des MP und der drei Minister-inn-en sowie die beteiligten Institutionen/Firmen und die gemeinsame Grundsatzerklärung
Berichtet hat darüber u.a. auch die Badischen Zeitung

Land der Gesundheit: Bessere Gesundheit, weniger Kosten

Was wäre, wenn sich „alle“ an einem Ort für die Gesundheit ihrer Bürger stark machen? Ärzte und Krankenhäuser, aber auch Kindergärten, Schulen, Betriebe und Sportvereine? Seit 12 Jahren ist Gesundes Kinzigtal genau mit diesem Ziel angetreten.

Ein Interview zu Chancen und Hindernissen auf diesem Weg mit Geschäftsführer Helmut Hildebrandt ist nun auf der Plattform „Land der Gesundheit“ erschienen.

Die durch Pfizer initiierte Webseite soll als gemeinsame Standortbestimmung zu Entwicklungsmöglichkeiten im Gesundheitswesen dienen. Durch die Debatte soll ein gemeinsames Bild vom größeren Ganzen entstehen, das durch Arbeitsteilung, Spezialisierung und partikuläre Interessen in den vergangenen Jahren allzu oft verloren gegangen ist.

Das Interview finden Sie hier.

eHealth: Spahn nennt Gesundes Kinzigtal als Praxisbeispiel

heise online berichtet über die Medizin-IT-Messe ConHIT 2018. Die Eröffnungsrede hielt der neue Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Er stellte einen Dreipunkteplan für die Entwicklung der Gesundheitspolitik vor. Zudem sprach er über das Spenden von Daten, um die Forschung zu erleichtern und die allgemeine Gesundheit zu erhöhen. Thema der Messe waren unter anderem elektronische Patientenakten (ePA) und elektronische Patientenfächer (ePF). Als Beispiel-System wird Gesundes Kinzigtal genannt.

Hier geht es zum Artikel von heise online.