Risikobereitschaft ist Teil des Unternehmertums. Doch in Zeiten einer Pandemie sind die Vorzeichen andere: Es geht nicht nur um Investitionen, Kampagnen oder Werbung, sondern um die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und um die des Unternehmens. Um dieses Risiko zu minimieren, gibt es eine strategische Antwort: CoviSecure.

Eingesetzt wird sie auch von der PASCHAL-Werk G. Maier GmbH in Steinach. „Für uns stand diese Initiative von Anfang an außer Frage, da für PASCHAL zum einen die Sicherheit der Mitarbeitenden allerhöchste Priorität hat, und es darüber hinaus Kern unserer Werte-DNA ist, gesellschaftlich verantwortungsvoll zu handeln, sagt Dr.-Ing. Dr. rer.pol. Marius Wunder, designierter Geschäftsführer des Schalungsspezialisten. Das sieht auch Alex Buchmiller, Assistent der Geschäftsführung, so. Bereits seit Mai setzt das Steinacher Unternehmen auf das Konzept von CoviSecure. „Mit Erfolg“, wie es der 27-Jährige formuliert: So konnten Fälle von Corona in der Belegschaft und letztlich auch Produktionsausfälle minimiert werden. Was ihn ebenfalls freut: „Die Resonanz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist sehr positiv.“ Die Teilnahme an CoviSecure ist freiwillig, trotzdem beteiligt sich der überwiegende Teil der Belegschaft.

Hinter CoviSecure stehen nicht nur regelmäßige PCR-Tests, sondern auch eine wissenschaftlich entwickelte Strategie, die auf mehreren Pfeilern ruht, erläutert Janina Stunder von Gesundes Kinzigtal. Ziel dieser Strategie ist es, die Belegschaft mittels Risikoermittlung über schnell ausfüllbare Online-Fragebögen und einer eingehenden Analyse einer bestimmten Risikogruppe zuzuordnen, um diese dann gezielt zu testen. So können besonders gefährdete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch besonders geschützt werden – auch was ihre Daten angeht. Die Auswertung und Einordnung der jeweiligen Person ist für das Unternehmen nicht einsehbar. „Die Privatsphäre jedes einzelnen bleibt absolut geschützt“, erläutert Janina Stunder, verantwortlich für CoviSecure. Die Unternehmen erhalten nur einen statistischen Überblick zur Testfrequenz und der Risikoeinschätzung.

„Weil bei uns die Mitarbeitenden an erster Stelle stehen, wollen wir sie auch gezielt schützen“, sagt Alex Buchmiller. Zwar sei CoviSecure etwas teurer als normale Schnelltests, dafür seien das Ergebnis des PCR-Tests verlässlich, der Fragebogen wichtig für die Risikoeinschätzung – und der Test mit dem Covi-Lolli an sich kinderleicht: „Stäbchen in den Mund – kurz dort behalten und mit Speichel befeuchten – fertig“, beschreibt er es mit einem Lächeln. Die Testungen sind so terminlich fixiert, dass auch im Schichtbetrieb jedes Teammitglied teilnehmen kann. Die Proben werden anschließend gesammelt und in einem Freiburger Labor untersucht. Das Ergebnis wird noch am selben Abend per persönlicher SMS mitgeteilt. Zusätzlich ist es im persönlichen Onlinekonto abrufbar.

Einen weiteren positiven Nebeneffekt hat Buchmiller zusätzlich festgestellt: „Wir haben zu CoviSecure sehr positive Rückmeldungen aus der Belegschaft erhalten“, berichtet er. Viele Kolleginnen und Kollegen schätzten es sehr, dass ihr Arbeitgeber auch auf diese Weise in ihre Gesundheit investiere. „Das stärkt den Zusammenhalt und das Zusammengehörigkeitsgefühl“, so sein Fazit.

Das wissenschaftliche Fundament zu CoviSecure wurde an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg gelegt. „Wir sind froh, dass wir mit unseren Partnern dieses strategische Werkzeug entwickelt haben, das Firmen, Schulen, Vereinen und Institutionen in einer Pandemie sinnvoll unterstützen kann“, macht Dr. Christoph Löschmann, Geschäftsführer von Gesundes Kinzigtal, deutlich.

Weitere Informationen zu CoviSecure, den Abläufen und dem wissenschaftlichen Hintergrund finden Sie auf der Website www.covisecure.de

Zum Foto (c) PASCHAL: Dr.-Ing., Dr. rer. pol. Marius Wunder (links) und Alex Buchmiller von der PASCHAL-Werk G.Maier GmbH nutzen mit CoviSecure ein strategisches Verfahren, um das Risiko eines Infektionsausbruchs von Covid19 zu minimieren.

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