Gute Kampagne
Weniger Alkohol wagen
Das ist mal ein gesunder Trend, der auch hierzulande immer mehr Freunde findet: Seit 2014 gibt es die Gesundheitskampagne "Dry January" in England. Mittlerweile ist sie auch in Frankreich, der Schweiz und Deutschland ein Begriff. Beim Dry January (trockener Januar) geht es darum, zumindest im Januar auf Alkohol zu verzichten. Schon ein Monat Abstinenz hat positive Auswirkungen auf die Gesundheit.
Worum geht's?
Neues Jahr und gute Vorsätze? Na klar! Der Jahreswechsel ist ein guter Zeitpunkt, etwas Neues zu starten oder auszuprobieren. Es muss ja nicht gleich ein Mammutprojekt sein. Viele kleine Schritte bewirken auch oft Großes. Der Verzicht auf ein bestimmtes Lebensmittel kann da schon einiges bewirken.
- Der Dry January ist eine weltweite Challenge und längst nicht allein auf den Januar beschränkt. Es gibt auch den Dry July oder den Sober October (nüchterner Oktober). Letztendlich geht es darum, im jeweiligen Monat auf Alkohol zu verzichten. Mitmachen darf jeder, eine Anmeldung gibt es nicht.
- Die Challenge ist eine Art Selbsttest, mit dem das eigene Trinkverhalten reflektiert und geprüft werden kann, "welche gesundheitlichen Auswirkungen ein Monat ohne Alkohol hat", heißt es beim Blauen Kreuz.
- Unterstützt wird die Kampagne in Deutschland durch die Barmer.
Was bringt's?
Der Dry January ist eine Antwort auf die zurückliegenden Feiertage, bei denen Alkohol aufgetischt wird. Der Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, der Rotwein zum Festtagsschmaus, und zu Neujahr wird mit Sekt oder Champagner angestoßen. Da tut es der Gesundheit vielleicht ganz gut, den Alkoholkonsum zurückzufahren.
Der Verzicht auf Alkohol hat Folgen - und zwar positive, erläutert die Barmer auf ihrer Kampagnen-Website:
- Besserer Schlaf, denn Alkohol stört die Tiefschlafphase.
- Hilfe beim Gewichtsverlust: Alkohol hat 7 Kilokalorien pro Gramm, verlangsamt den Fettstoffechsel und fördert Heißhunger.
- Bessere Haut, weil Alkohol dem Körper Flüssigkeit entzieht, was Hautunreinheiten begünstigt.
- Stabilere Psyche, denn Alkohol kann Ängste und Stimmungsschwankungen verstärken. Langfristiger Alkoholkonsum kann sogar zum Schrumpfen von Gehirngewebe führen!