Grippeimpfung

Auffrischung tut not

Infos & Tipps

Mit dem Herbst häufen sich Husten und Schnupfen. Derzeit kursieren vor allem Erkältungsviren. Corona-, Grippe- und RS-Viren könnten ihnen folgen, befürchten Experten. Wie stark die Saison wird, bleibt ungewiss. Eine Impfung daher - in der Regel - sinnvoll.

Die kalte Jahreszeit klopft bereits an die Tür, und damit auch die Grippesaison. Die echte Grippe (Influenza) ist nicht zu verwechseln mit einem grippalen Infekt. Die Influenza ist eine akute Atemwegsinfektion durch Influenzaviren. Sie beginnt meist schlagartig mit hohem Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie starkem Krankheitsgefühl. Ein grippaler Infekt - im Volksmund auch einfach Erkältung gennant - geht auf zahlreiche andere Viren zurück, entwickelt sich schleichend und verläuft milder.

Grippeviren verändern sich. Deshalb müssen Hersteller ihre Impfstoffe jedes Jahr anpassen - und deshalb ist auch eine jährliche Auffrischung des Impfschutzes notwendig.

Empfohlen wird eine Impfung generell für alle Menschen ab 60 Jahren und für alle Patienten, die jünger sind, wenn sie chronische Lungenerkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes haben. Maßgeblich sind die aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO). Die Empfehlung umfasst außerdem Menschen, die durch ihren Job ein erhöhtes Ansteckungsrisiko haben. Dazu gehört zum Beispiel medizinisches Personal. Aber auch Menschen, die im Job viel Kontakt mit anderen haben, zählen dazu. Eine genaue Auflistung gibt es hier.

Das Robert-Koch-Institut empfiehlt als spätesten Impfzeitpunkt Mitte Dezember. Allerdings könne es auch zu Beginn oder während einer laufenden Grippewelle noch sinnvoll sein, sich impfen zu lassen, heißt es auf der Internetseite des Bundesinstituts. Denn wie lang eine Grippewelle anhält, ist nicht vorhersagbar.