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Forschungsprojekt unterstützt pflegende Angehörige

Unternehmen

„Viele Pflegende kommen ohne große Unterstützung aus oder wissen nicht, welche Unterstützungsmöglichkeiten es eventuell für sie gibt“, sagt Patricia Haller von GESUNDES KINZIGTAL. Mit dem vom Bund geförderten Projekt „Hilfe in Sicht“, kurz HiS, soll genau da angesetzt werden, um pflegende Angehörige zu entlasten.

„Das geschieht durch eine systematische Begleitung über ein Jahr, durch die Kompetenzen gestärkt, Belastungen reduziert und letztendlich ein Sorgenetzwerk geschaffen werden soll“. Der Grundgedanke, der dahinter steckt: „Gemeinsam geht es leichter“, fasst es Patricia Haller zusammen.

Die sogenannte Pre-Testphase beginnt aktuell. Im Herbst 2026 folgt dann die einjährige Begleitung, zu der vier feste und gegebenenfalls weitere wählbare Termine sowie Resonanzgespräche gehören. Teilnehmende tragen auch dazu bei, dass die Pflege von Angehörigen zukünftig durch neue Ansätze verbessert werden kann“, sagt Patricia Haller. Aus den Interviews nehmen die Projektbeteiligten – zu ihnen zählen das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in Stuttgart und das Bayrische Zentrum Pflege Digital (BZPD) – Anregungen mit, um neue Lösungen und Ideen zu entwickeln, natürlich immer unter Wahrung des Datenschutzes.

Ansprechpartner ist in der Regel die Ärztin oder der Arzt des Vertrauens. Aber auch die Gesundheitsexpertin von Gesundes Kinzigtal hilft gern weiter. Erreichbar ist Patricia Haller per E-Mail unter bv@gesundes-kinzigtal.de – Stichwort HiS.